Wutanfälle bei Kindern

Wutanfälle bei Kindern

Ich liebe Wutanfälle bei Kindern! 

Hast du das schon mal jemanden sagen gehört? Ich selber hätte nie gedacht, dass ich das mal sagen würde. Hab eich doch lange Zeit sehr unter den Wutanfällen meines Kindes gelitten. Lass mich dir erklären, warum Wutanfälle  bei Kindern geniale Anzeiger für dahinterliegende Themen sind. Und wenn du die Verstehst, können diese Anzeiger - nämlich die Wutanfälle einfach aus unserem Leben verschwinden - denn ihre Botschaft wurde verstanden.

Dein Kind als Spiegel seiner Mama oder seines Papas

Bei meinem ganzheitlichen Ansatz im Elterncoaching betrachte ich dein Kind als Spiegel von dir als seine Mama oder sein Papa. D.h. dein Kind spiegelt dich als sein Elternteil. Was bedeutet das nun? Es bedeutet, dass dieser Spiegel  direkt auf ein Thema zeigt, was in deinem Inneren als Mama oder Papa verborgen liegt. Und auf das du im Umkehrschluss natürlich auch einen direkten Einfluss hast.

Finde heraus, was dein Kind dir spiegelt.

Was?! Jetzt soll ich schuld sein, dass mein Kind die ganze Zeit ausrastet?!

Ich weiß, dass dich das jetzt vielleicht triggern kann. Die Aussage „Dein Kind ist dein Spiegel“ ist auf den ersten Blick auch einfach unverständlich. Wie soll ich als Mama denn mit meinem friedliebenden Wesen in Zusammenhang mit der immensen Wut meines Kindes stehen? Oder gar daran schuld sein?

Es geht nicht um Schuld, es geht darum, dahinterliegende Zusammenhänge zu verstehen

Zusammenhänge begreifen statt Schuld zu suchen

Dabei geht es natürlich nicht um Schuld. Viel mehr geht es um das Verständnis der dahinterliegenden Zusammenhänge. Diese Zusammenhänge sind in unseren eigenen Emotionen gelagert.

Das bedeutet, dass ich als Mama oder Papa an dieser Stelle verstehen darf, auf was mich die Wutanfälle meines Kindes hinweisen wollen. Wenn ich dieses Verständnis entwickelt habe, können sich die Wutanfälle nachhaltig und dauerhaft auflösen. 

Wutanfälle treten häufig bei Mama oder Papas auf, die selber  gar nicht besonders wütend sind

Ganz oft erlebe ich Wutanfälle bei Kindern als sogenannten gegenteiligen Spiegel. Das bedeutet, Wutanfälle treten besonders häufig auf bei Eltern, die selber eigentlich gar nicht wütend sind und sich überhaupt nicht erklären können, wo diese immensen Gefühle des Kindes herkommen. 

Ein Blick auf deine eigenen Emotionen verrät dir viel über die Situation mit deinem Kind

Bei diesem zuvor erwähnten gegenteiligen Spiegel muss es sich gar nicht um die Emotion Wut handeln, jede andere Emotion könnte auch  

dahinter verborgen liegen. Wir schauen in deinem konkreten Fall genau hin, was sich in deiner Situation versteckt hält. Dabei darfst du viel über deine eigene Gefühlswelt lernen. Das macht riesigen Spaß und erweckt dich auf deiner emotionalen Schiene (wieder?) zum Leben.

Was hast du gelernt als Kind über deine Emotionen?

Viele von uns haben in ihrer Kindheit wenn sie wütend waren z.B. Sätze gehört wie „Geh in dein Zimmer und komm erst wieder raus, wenn du wieder lieb bist“. 
Solche Erlebnisse führen natürlich dazu, dass ein Kind sich mit der Zeit immer mehr verbietet, wütend zu sein. Denn wenn ich wütend bin, bin ich ganz offensichtlich nicht gewollt. 
Nicht vergessen: die Wut ist hier nur ein Beispiel, bei dir persönlich könnte es auch eine ganz andere Emotion sein, die du dir bei der Lösung der Wutanfälle deines Kindes anschauen darfst.

Hast du vielleicht deine eigenen Gefühle mit der Zeit sogar verlernt?

Wenn wir uns mit der Zeit immer mehr einzelne Emotionen verbieten, dann verlernen wir, diese zu spüren. Wir unterdrücken sie. Je mehr wir unsere eigenen Emotionen unterdrücken, desto weniger spürbar sind wir - für unser Kind und natürlich auch für uns selber. 

Dein Kind braucht dich in deiner vollen Kraft und Lebendigkeit - es will dich spüren können

Dein Kind braucht dich allerdings spürbar. Es muss sicher sein, dass du als Mama oder Papa gesund und in deiner Kraft bist. Das ist biologisch total sinnvoll, denn wir als Mama oder Papa müssen sie ernähren, großziehen und im Zweifel auch verteidigen. Unsere Kinder sind massiv auf uns angewiesen. 

Bist du nicht spürbar, macht dein Kind dich darauf aufmerksam

Wenn wir als Eltern nicht spürbar sind, dann sind wir nicht lebendig. Unsere Kinder brauchen uns spürbar. Sind wir nicht spürbar, machen uns unsere Kinder darauf aufmerksam. Und sie machen dich nicht leise lieb und freundlich darauf aufmerksam, dass bei  Mama und/oder Papa etwas nicht ganz in der Balance ist – sondern sie zeigen es uns mit Händen und Füßen. Macht auch komplett Sinn, denn wenn sie es leise lieb und freundlich sagen würden, dann würden wir als Eltern wahrscheinlich nie aufwachen und zu den wirklich wichtigen Themen hinschauen. 

Und dann haben wir die Wutanfälle, mit denen die meisten Eltern nur schwer umgehen können. 

Wir haben nur nicht gelernt, diese Hinweise zu verstehen.

In meinem Coaching lernst du, wie es um deine eigenen Emotionen bestellt ist und wie du ggf. für dich und für dein Kind wieder spürbarer wirst. 

Bist du wirklich im Hier und Jetzt anwesend...?

...oder wuselst du wie ein Roboter deiner To Do Liste hinterher?

Ein weiterer sehr wichtiger Aspekt für die Spürbarkeit für unsere Kinder ist, wie präsent wir wirklich bei der Sache sind. Bin ich wirklich im Hier und Jetzt, während ich mit meinem Kind spiele oder bin ich in Gedanken in meiner to do Liste oder sonst irgendwie in der Vergangenheit oder Zukunft.  

Dein Kind kennt die Antwort genau. Vermutlich, bevor du es selber checkst. 

Ein richtig guter Wutanfall hilft, Mama oder Papa wieder spürbar im Hier und Jetzt zu erleben

Solltest du als Mama oder Papa nicht wirklich präsent da sein, nutzt deinem Kind ein gescheiter Wutanfall massiv (man könnte z.B. einen Stuhl in einen Fernseher schmeißen), um dich als Mama oder Papa wieder ins Hier und Jetzt zu holen. Um dich rauszuholen aus dem Roboter-Modus „ich arbeite meine to do Liste ab“. Wenn wir ausflippen und den Fernseher retten wollen, dann hat uns unser Kind wieder spürbar, wieder präsent. Genau hier, genau jetzt. Und das ist unserem Kind so wichtig, dass es dafür auch Ärger und Wuttiraden bzw. Schimpfe in Kauf nimmt. 
Verrückt, oder? Oder wahrscheinlich sogar super genial!

Die Lösung bei Wutanfällen

Wirksamstes Gegenmittel: zu lernen, wie du wirklich im Hier und Jetzt lebst. Nihct mit deinen Gedanken in der Vergangenheit und auch nicht mit deinen gedanken in der Zukunft. Dauerhaft in jedem Moment genau hier und genau jetzt zu leben und so wieder spürbar für dein Kind zu sein, das ist die wirklich nachhaltige Lösung um aus den Wutanfällen deines Kindes langfristig auszusteigen. Wie das geht und wie du das nachhaltig hinkriegen kannst, zeige ich dir in meinem Coaching Programm.

Ich liebe Wutanfälle!

Und jetzt kannst du vielleicht verstehen, warum ich sage „Ich liebe Wutanfälle“. 
Denn indem du als Mama oder Papa die Ursachen verstehst und diese auflöst, lernst du ganz viel über dich und dein Leben und trägst einen großartigen Beitrag dazu bei, dass dein Leben wunderschön und konfliktfrei werden kann. 
Würden unsere Kinder uns nicht auf diese Art und Weise aufmerksam machen, würden wir eine wunderbare Chance verpassen, unser Leben zum Guten zu verändern. 
Ich jedenfalls bin meinem Sohn heute sehr dankbar, dass er mich auf diese für mich damals unverständliche Art und Weise darauf aufmerksam gemacht hat, dass in meinem Leben etwas gewaltig schief lief.

Meld dich gerne bei mir, in meinem Coaching Programm zeige ich dir die Abkürzung zu einem wunderschönen, harmonischen Familienleben, ohne dass du noch lange suchen musst. 
Eine Lösung liegt längst in dir, du darfst sie jetzt entdecken.